Aktuelle Informationen zur HIT-Datenbank

29.06.2011

Ab sofort werden in der HIT-Gesundheitsdatenbank die Bestandsmilchergebnisse direkt im Bestandsregister mit Gesundheitsdaten angezeigt. Damit ist jetzt eine gute Kontrolle für den nächsten anstehenden Beprobungstermin gegeben.
Zur Zeit wird bei „Anzahl Tiere“ und „Untersuchungsergebnis“ noch die gleiche Zahl angegeben. Hier wird zukünftig in den Spalten „Untersuchungsergebnis“ die Anzahl der Tankmilchproben ausgegeben. Wenn bei Brucellose und Leukose unter „Anzahl Tiere“ eine 0 eingetragen ist, ist das darin begründet, dass die Tieranzahl dem Labor nicht bekannt war und somit keine Tieranzahl an HIT gemeldet wurde. Für Tierhalter und Tierärzte ist das Datum in der Spalte „letzte Untersuchung“ nicht verlinkt. Das heißt, dass Sie keinen Zugriff auf die Maske mit den Einzelergebnissen haben.

Ab August wird es voraussichtlich für den Tierhalter möglich sein, bei leeren oder grenzwertigen Ohrstanzproben eine spezielle (grüne) Ohrmarke zur erneuten Gewebeentnahme mit individueller Lebendnummer kostenpflichtig (Kosten für Ohrmarke und Untersuchung werden über den LKV abgerechnet) über HIT bzw. den LKV zu bestellen. Insbesondere für Tiere unter 61 Lebenstagen ist damit eine kostengünstigere Nachbeprobung und –untersuchung als bisher möglich.

In Zusammenarbeit mit der HIT-Datenbank ist geplant, die Datenerfassung im Zusammenhang mit der Blutprobennahme bei Rindern weiter zu vereinfachen. Tierärzten soll es möglich sein, aus HIT anstatt des Papierformulars direkt den Untersuchungsantrag als Datei downzuloaden und mit Hilfe einer kostenlosen Software auf ein PDA (ähnlich wie ein Smartphone) zu speichern. Während der Blutprobennahme wird dann direkt mittels Barcodescanner im PDA der Röhrchenbarcode eingescannt und der richtigen Ohrmarke zugeordnet. Für den Outdoorbereich geeignete und mit Handy- und Organizerfunkitonen ausgestatte PDA’s inkl. Barcodescanner liegen in der Anschaffung bei unter 1000€.
Um abschätzen zu können, ob in NRW ausreichend Nutztierpraxen dieses vollelektronische Verfahren nutzen würden, möchte ich dazu um eine Rückmeldung innerhalb der nächsten 2 Wochen bitten. Auch wenn das bisherige papiergestützte Verfahren, welches selbstverständlich weiter zur Verfügung stehen wird, für Sie ausreichend ist, ist eine Rückmeldung sehr hilfreich.

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