BVDV-Infektion: Neue Regelungen

05.04.2012

In einem Rundschreiben informiert der Rheinisch-Bergischer Kreis über Neuregelungen zur Bekämpfung der BVDV-Infektion bei Rindern.

Der RBK weist daraufhin, dass entnommene Ohrstanzproben innerhalb einer Woche zu Untersuchung eingesendet werden müssen. Dies gilt insbesondere auch für Betriebe, in denen sogenannte PI-Tiere gefunden wurden. Auch in unverdächtigen Betrieben sollte die Einsendung jedoch auch nicht länger als drei Wochen verzögert werden.

Außerdem ist zusätzlich zu den bisherigen Regelungen zukünftig Folgendes beim Auftreten von PI-Tieren zu beachten:

  1. Wird im Bestand ein PI-Tier gefunden, dürfen in den folgenden 4 Wochen keine Rinder verbracht werden, außer zur Schlachtung.
    Dies gilt auch für Mastkälber!
  2. Sind im Bestand bis zum 160. Tag tragende Rinder, dürfen diese den Bestand bis zum Abkalben nicht verlassen.
    Hiervon nicht betroffen sind tragende Rinder, die vor dem Bedecken geimpft wurden (Impfnachweis muss in HIT eingetragen sein).
  3. Alle Rinder im Bestand, die noch nicht per Blutprobe oder Ohrstanze untersucht wurden (z. B. Tiere mit einem abgeleiteten Status N35), müssen unverzüglich untersucht werden. Dies gilt für alle Bestände, in denen das PI-Tier, dessen Muttertier oder dessen Nachkommen stehen.

Laut Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ist die „BVD-Sanierung“ bereits gut fortgeschritten. „Ein Großteil der Betriebe besitze mittlerweile der Status BVDV-unverdächtig“, so das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt.

Quelle: Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt RBK

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