Jakobskreuzkraut

03.09.2007

Aus aktuellem Anlass weisen wir auf das gehäufte Auftreten von Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) hin. Vor allem auf extensiven Weiden, an Rändern von Weiden, wegen oder Reitplätzen sind immer mehr dieser schön gelblich blühenden Pflanzen zu sehen.

Jakobskreuzkraut ist für alle Tiere giftig und führt durch seinen Gehalt an Pyrrolizin – Alkaloide zu Störungen der Leberfunktion. Auch im Heu und in Silagen verliert die Pflanze nicht ihre Toxizität . Der Giftstoff reichert sich in der Leber an.

Die Tiere zeigen eine unspezifische Müdigkeit und Leistungsschwäche, in der Haut kann eine Empfindlichkeit gegen Sonnenstrahlen auftreten (Sonnenbrand). Die Diagnose ist i. d. R. nicht zu stellen.

Die Pflanzen sollten auf der Weide ausgerissen werden und entsorgt werden. Regelmässiges Nachmähen der Überstände verhindert ein Aussamen der Pflanze.

 

Welche Dosis ist für Tiere tödlich?

Pferd: 40-80 g Frischgewicht (FG) / kg Körpergewicht
Rind: 140 g FG / kg Körpergewicht Schaf: > 2 kg FG / kg Körpergewicht
Ziege: 1,25 – 4 kg FG / kg Körpergewicht

Ein ausgewachsener Trieb wiegt ca. 70 g.

www.jacobskreuzkraut.de

 

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