Gefährliche Infektionskrankheiten bedrohen unsere Pferde

02.06.2009

Auf einer Fortbildungsveranstaltung in Burg Müggenhausen wurden zwei gefährliche Infektionskrankheiten bei Pferden vorgestellt.

West Nil Fieber

Afrikanische Pferdepest

Beide Krankheiten werden durch stechende Insekten übertragen.

Durch die Klimaerwärmung in unseren Breitengraden, werden immer mehr Insekten bei uns heimisch, die vorher nur in Afrika und den Mittelmeerländern vorkamen.

Die Blauzungenkrankeit bei Schafen, Ziegen und Rindern hat uns gezeigt, was passiert, wenn ein neues Virus auf eine Tierpopulation trifft, die vorher nie Kontakt mit diesem Virus hatte und demnach auch keine Abwehrstoffe besitzt. Die hohen Verluste im Jahr 2007 sind hierdurch zu erklären.

In der Pferdepopulation würden die beiden Krankheiten mit der gleichen Heftigkeit auftreten wie bei den Wiederkäuern, d.h. mit einer hohen Todesrate.

Die Tierseuchenpolitik der EU sieht bei dem Auftreten dieser Krankheiten die sofortige Tötung betreffender Tiere vor, sowie ein Errichten von Sperrzonen und Transportverboten. Was dies für unsere pferdedichte Region bedeutet kann sich jeder vorstellen.

In den Ländern, in denen die Krankheiten häufig vorkommen, gibt es wirksame Impfstoffe gegen diese Viren. In Deutschland sind diese Impfstoffe z.Zt. nicht zugelassen.

Weitere Informationen unter:

West Nil Fieber

Afrikanische Pferdepest

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